
Self-Hosted Software Vergleich: relevante Dienste für dein Homelab
Überblick über populäre Self-Hosted-Anwendungen: Kategorie, Ressourcenbedarf, Komplexität und kommerzielle Alternativen.
Diese Seite macht Rechenannahmen, Quellenlage und Aktualität transparent. Für Methodik, Korrekturen und unseren Umgang mit Automatisierung siehe Redaktionsgrundsätze.
Self-Hosted-Software gibt dir volle Kontrolle über deine Daten und Dienste – ohne Abo-Kosten oder Vendor Lock-in. Von Medienservern über Passwort-Manager bis hin zu kompletten Office-Suiten lässt sich fast alles lokal betreiben.
Diese Tabelle zeigt populäre Self-Hosted-Dienste mit einem konservativen Startbedarf für Ressourcen und einem groben Installationsprofil. Im Einzelfall bleiben die jeweiligen Projekt-Dokumentationen maßgeblich.
| Software | Kategorie | RAM-Bedarf | Komplexität | Ersetzt |
|---|---|---|---|---|
| Nextcloud | Cloud-Speicher | 512 MB+ | Mittel | Google Drive, Dropbox |
| Immich | Foto-Verwaltung | 2 GB+ | Einfach | Google Photos, iCloud |
| Jellyfin | Medienserver | 1 GB+ | Einfach | Netflix, Plex (Cloud) |
| Plex | Medienserver | 1 GB+ | Einfach | Netflix, Spotify |
| Home Assistant | Smart Home | 1 GB+ | Mittel | Google Home, Alexa |
| Vaultwarden | Passwort-Manager | 64 MB | Einfach | Bitwarden Cloud, 1Password |
| Pi-hole | DNS/Werbeblocker | 128 MB | Einfach | Browser-Adblocker |
| AdGuard Home | DNS/Werbeblocker | 128 MB | Einfach | Pi-hole, Browser-Adblocker |
| Paperless-ngx | Dokumenten-Mgmt | 512 MB+ | Mittel | Evernote, physisches Archiv |
| Gitea / Forgejo | Git-Hosting | 256 MB+ | Einfach | GitHub, GitLab Cloud |
| Uptime Kuma | Monitoring | 128 MB | Einfach | UptimeRobot, Pingdom |
| WireGuard | VPN | 64 MB | Mittel | NordVPN, ExpressVPN |
| Authentik | Identity/SSO | 1 GB+ | Komplex | Auth0, Okta |
| Ollama | Lokale KI | 4 GB+ | Einfach | ChatGPT, Claude (API) |
| Open WebUI | KI-Interface | 512 MB+ | Einfach | ChatGPT Web |
| n8n | Automatisierung | 512 MB+ | Mittel | Zapier, Make |
RAM-Bedarf: Minimum für grundlegende Funktionalität. Für produktive Nutzung oft mehr empfohlen.
Alle Dienste können mit Docker / Docker Compose installiert werden.
Komplexität: Einfach = docker-compose up, Mittel = Konfiguration nötig, Komplex = Multi-Service-Setup.
Passende Rechner
Verwandte Ratgeber
Häufig gestellte Fragen
Was brauche ich, um Software selbst zu hosten?
Mindestens: Einen Mini-PC oder NAS, eine Linux-Installation (Ubuntu, Debian) und Docker. Für die meisten einfachen Dienste reichen 4 GB RAM und ein Dual-Core-Prozessor. Ein Reverse Proxy (Nginx Proxy Manager, Traefik) ist empfohlen, sobald du mehr als einen Dienst betreibst.
Welche Self-Hosted-Software sollte ich zuerst installieren?
Ein sinnvoller Start hängt vom konkreten Nutzen ab: Pi-hole oder AdGuard für netzwerkweite Filterung, Vaultwarden für Passwortverwaltung und Immich oder Jellyfin für Foto- beziehungsweise Medienbibliotheken. Entscheidend ist, mit einem klaren Anwendungsfall zu beginnen statt viele Dienste gleichzeitig aufzusetzen.
Ist Self-Hosting sicher?
Es kommt auf die Konfiguration an. Best Practices: Kein direktes Port-Forwarding (nutze VPN/Cloudflare Tunnel), regelmäßige Updates, starke Passwörter + 2FA, und ein Backup-Konzept (3-2-1-Regel). Viele Dienste bieten SSO-Integration über Authentik oder Authelia.
Themenhubs für den nächsten Schritt
Diese Spezialseiten verbinden Einzelartikel, Tabellen und Rechner zu einer konsistenten Entscheidungslogik. Wenn du vom isolierten Problem zur belastbaren Systementscheidung weitergehen willst, starte hier.
Quellen & Primärdaten
- Docker Docs - Offizielle Referenz für Container- und Compose-Betrieb.
- Nextcloud Documentation - Offizielle Projektdokumentation für Dateidienste und Groupware.
- Home Assistant Documentation - Offizielle Projektdokumentation für Smart-Home-Betrieb.
- Immich Documentation - Offizielle Projektdokumentation für Foto- und Medienverwaltung.
- Jellyfin Documentation - Offizielle Projektdokumentation für Medienserver-Betrieb.
- n8n Documentation - Offizielle Projektdokumentation für Workflow-Automatisierung.